Trauma ist die am meisten vermiedene, ignorierte, verleugnete, missverstandene und unbehandelte Ursache menschlichen Leidens.”
Dr. Peter A. Levine, Begründer von Somatic Experiencing
Die Trauma Therapie
Unsere
Somatic Experiencing (SE) ist eine von Dr. Peter A. Levine entwickelte Traumatherapie.
Die SE-Methode ist eine behutsame Form der Traumabegleitung, in welcher die traumatische Erfahrung im psychischen und physischen Erleben gemeinsam betrachtet wird.
Dr. Peter A. Levine erkannte, dass ein grosser Teil einer posttraumatischen Belastungsstörung in unserem Nervensystem verankert ist. In dieser Weise werden unterdrückte Schutzreflexe aufgegriffen, damit diese in begleitetem Rahmen abgschlossen werden können. Dabei wird gezielt mit den Körperreaktionen gearbeitet, welche aus dem Nervensystem kommen und die körperliche Erinnerung miteinbeziehen.
Dadurch können die Reaktionsmuster des Nervensystems wieder reguliert und die hinderlichen Symptome eines Traumas gelöst werden.
Gezielt wird die Spannbreite des Nervensystems wieder ausgebaut und ein Weg zurück zu Sicherheit und Wohlbefinden erarbeitet. Das Zurückgewinnen der verlorenen Ressourcen macht SE zu einem wertvollen Weg, ein traumatisches Erlebnis hinter sich zu lassen.
SOMA ist ein körperorientierter Therapieansatz zur Traumaauflösung. Er baut auf den grundlegenden Prinzipien des Somatic Experiencing (SE) von Dr. Peter Levine, der Polyvagalen Theorie von Stephen Porges, der strukturellen Integration (Rolfing) von Ida Rolf sowie der Theorie Tonische Funktion und Bewegungsarbeit von Hubert Godard auf.
Die SOMA-Therapie zielt darauf ab, emotionale Traumata, die im Körper gespeichert sind, aufzulösen.
Durch Berührung, Bewegung und Unterstützung der bewussten Wahrnehmung unserer körperlichen Präsenz / Verkörperung (Embodiment) sollen Auswirkungen von traumatischem Stress, wie zum Beispiel emotionale Dysregulation, wieder in ein Gleichgewicht gebracht werden.
Das Neuroaffektive Beziehungsmodell (NARM) ist ein wirksamer entwicklungsorientierter, psychotherapeutischer Ansatz zur Bewältigung belastender Kindheitserfahrungen (Entwicklungstrauma, K-PTBS) und ihren langfristigen Folgen.
Der Methoden-Entwickler Dr. Laurence Heller vereint mit NARM neueste neurowissenschaftliche Erkenntnisse zur Selbstregulierung mit einem beziehungsdynamischen Hintergrund.
UNZUREICHENDE BEFRIEDIGUNG KINDLICHER GRUNDBEDÜRFNISSE
NARM beruht auf der Annahme, dass eine unzureichende Befriedigung kindlicher Grundbedürfnisse die körperliche und emotionale Selbstregulierung, die Identität und die Beziehungsfähigkeit deutlich beeinträchtigt. Wir entwickeln Überlebensstrategien und entfremden uns dabei von unserem Körper, verlieren die Verbindung zu unseren Emotionen und entwickeln als Folge dessen Identitätsverzerrungen und Beziehungsstörungen.
ARBEIT MIT BEZIEHUNGS- UND BINDUNGSTRAUMATA
NARM ist ein psychodynamisch und körperorientierter Ansatz für die Arbeit mit Beziehungs- und Bindungstraumata.
AUFARBEITUNG VON ENTWICKLUNGSTRAUMATA
NARM unterstützt die Aufarbeitung von Entwicklungstraumata, also frühen Traumen, die in unserer Kindheit im Kontakt mit unseren Bezugspersonen oder noch früher, im Mutterleib entstanden sind.
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